Fraktionsbericht Nov. 2012

CDU hofft auf Ausbau des Glasfasernetzes / Aufwertung der Wettringer Infrastruktur
Anbieter an Drogerieartikel fehlt 

In den nächsten Wochen besteht für die Bürger des Ortskerns die einmalige Chance, sehr kostengünstig ein leistungsfähiges Glasfasernetz zu bekommen, als erste Gemeinde im Kreis Steinfurt und ohne öffentliche Gelder. Das Wirtschaftsförderungsamt des Kreises Steinfurt hat bekanntlich in guter Zusammenarbeit mit Bürgermeister Engelbert Rauen Kontakte zur Firma BORnet und einem großen holländischen Investor geknüpft, die in den vergangenen Jahren viele niederländische Haushalte und Ortsteile im Kreis Borken mit Glasfaser ausgestattet haben. Die CDU begrüßt diese Bemühungen, die zu einer erheblichen Aufwertung der Wettringer Infrastruktur führen können. Sie hofft, dass die erforderlichen 40% der Haushalte im Ortskern einen Zweijahresvertrag bei BORnet abschließen, der nur geringfügig teurer als die derzeitig angebotenen Tarife ist, aber erheblich mehr Möglichkeiten für eine schnelle Internetnutzung bietet.

Im Zusammenhang der Beratungen über die erheblichen Investitionen im Ortskern wurde in der CDU-Fraktion das fehlende Drogerieangebot angesprochen. Bürgermeister Rauen stellt klar, dass sich die Verwaltung lange vor der Schlecker-Insolvenz um einen Drogeriemarkt bemüht habe, die renommierten Anbieter sich aber scheuen in kleinen Gemeinden zu investieren.

Die CDU unterstützt klar die vorausschauende Planung der Verwaltung zum Erhalt eines leistungsfähigen Kanalnetzes. So spricht sie auch für die Bereitstellung von etwa 200 000 €uro aus, die im nächsten Jahr in Kanalleitungen im Wohngebiet Haverkamp und im Bereich Mesterkamp – Unter den Linden investiert werden sollen.

Am Montag stellt der Bürgermeister im Rat den Etatentwurf für 2013 vor. Die CDU zeigt sich optimistisch: „Wir sind froh, dass wir in Wettringen eine gesunde Wirtschaftsstruktur haben und dass uns die langfristige solide Finanz- und Haushaltspolitik der Gemeinde noch politischen Handlungsspielraum ermöglicht.“

im November 2012

Werner Janning

 

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