Fraktionsbericht Februar 2016

Bericht aus der CDU Fraktion Wettringen

Der Sanierung der Regenwasserkanalisation Im Rot/Rothenberger Straße, sowie der Erstellung einer Querverbindung im Regenwasserkanalsystem auf dem Nieland will die CDU-Fraktion auf der kommenden Gemeinderatssitzung zustimmen. Dies beschloss die Fraktion auf ihrer jüngsten Sitzung. Sie hob die Notwendigkeit hervor um Überflutungsschäden und vollgelaufene Keller nach Starkregenereignissen zu minimieren. Die CDU setzt sich dafür ein, diese Maßnahmen ohne Beiträge für Anlieger zu ermöglichen, trotzdem soll die Fahrbahndeckschicht in dem betroffenen Teilstück von knapp 200 Metern auf ganzer Breite erneuert werden.

Ebenfalls begrüßt die CDU die Ausweisung eines neuen Baugebietes und damit die Erstellung eines Bebauungsplanes für den Bereich an der Albert Schweizer Schule. Dem regen Interesse junger Familien nach geeignetem Bauland will die Mehrheitsfraktion zügig nachkommen, nachdem die Grundstücke an der „Dörper Kämpe“ veräußert werden konnte. Die Bewerberliste für Baugrundstücke ist schon wieder sehr lang, betonte Fraktionsvorsitzender Hofboll auf der Sitzung. Dennoch müsse parallel zu den Bebauungsplanungen ein Ersatzgelände für den Sportplatz gefunden werden, so Hofboll in seinen Ausführungen. Die Gespräche der Gemeinde laufen derzeit und die CDU strebt eine einvernehmliche Lösung mit dem Sportverein, den Anwohnern und der Verwaltung an. Der CDU Vorsitzende Wissing erläuterte verschiedene Varianten der Bebauung. Hier besteht noch weiterer Klärungsbedarf mit der Verwaltung, um Optimierungsmöglichkeiten der Gestaltung und der Nutzung des neuen Baugebietes erreichen zu können. Auch der Parkplatz sollte in das Gesamtkonzept einbezogen werden, wobei die Anzahl der Stellplätze nicht gemindert werden sollte, waren sich die Fraktionskollegen einig.

Ablehnen will die CDU Fraktion den Antrag der FDP, zur Aufstellung einer versetzen Barriere (Z-Barriere) zwischen Werninghokerstraße und „Am Mesterkamp“. Solche Barrieren stellen schon oft selber gefährliche Hindernisse dar, die Attraktivität des Weges ginge verloren, erst recht für Fahrradfahrer die mit Kinder- Anhänger unterwegs sind.

Die CDU stimmt ebenfalls für die Aufstellung eines „Integriertes Kommunales Entwicklungskonzept (IKEK). So lassen sich Stärken und Schwächen der Gemeinde feststellen und Handlungsspielräume für zukünftige Investitionen festlegen. Mit einem solchen Konzept ist es leichter, Förderrichtlinien aus dem LEADER-Programm zu erfüllen und Förderungen der öffentlichen Hand für Investitionsvorhaben zu beantragen.

Norbert Müther

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