Fraktionsbericht April 2013

Für Vechtebrücke an ‘‘Hagenhoffs Mühle“ aus heimatgeschichtlichen Gründen

Anbindung des neuen Baugebietes noch offen halten

Erfreut zeigte sich die CDU-Fraktion, dass nach erfolgtem Abriss der Bürgerhalle die Bauarbeiten für die Erweiterung des K&K-Marktes in Angriff genommen werden können. und dass auch die Neugestaltung des Dorfplatzes konkret wird. Der diesbezüglichen im Bauausschuss beschlossenen Ausführungsplanung im Bereich des Dorfplatzes, der Kolpingstraße und der Verkehrsführung über den Dorfplatz wird die CDU am Montag zustimmen.

Eindeutig spricht sich die CDU für das im Bau und Planungsausschuss favorisierte Bebauungskonzept für das neue Wohnbaugebiet „Dörper Kämpe“ aus.
Bei der Frage, ob die 45 Baugrundstücke zwischen dem Sellener Weg und der B 70 im Bereich Böwer nur über die B 70 oder auch über den Sellener Weg erschlossen werden sollen, hat sich die CDU noch nicht festgelegt: „Hier besteht noch Planungsbedarf und vor einer endgültigen Entscheidung müssen die Vor- und Nachteile einer zweiten Anbindung sorgfältig abgewogen werden.“ schreibt die CDU in ihrer Pressemitteilung.

Sehr ausführlich wurde über den von der Verwaltung vorgelegten Sachstandsbericht zur „ Brücke „Hagenhoffs Mühle“ diskutiert. In diesem Bereich der Vechte beabsichtigt der Kreis eine Fischtreppenanlage zu bauen. Dazu soll der Sohlabsturz unter der Brücke beseitigt und eine Sohlgleite errichtet werden. In diesem Zusammenhang stellt sich die Frage, ob die seit Monaten gesperrte Brücke an der ehemaligen Wassermühle nun ersatzlos abgerissen und eine andere Wegeverbindung entlang der Vechte geschaffen werden soll. Trotz der relativ geringen Verkehrsbedeutung dieser Brücke und Wegeführung will sich die CDU mit dem vom Kreis geforderten Abbruch aus heimatgeschichtlichen Gründen nicht so einfach abfinden. Denn die noch vorhandenen Sandsteinfundamente im Bereich des Vechteufers erinnern an die alte Wassermühle aus dem Jahr 1849. Eine komplette Beseitigung der Brücke und des Sohlabsturzes würde zwar einerseits zu einer ökologischen Verbesserung des Gewässerabschnittes führen, beim Bau der geplanten Sohlgleite würde aber auch die „historische Situation“ endgültig beseitigt. Deswegen spricht sich die CDU für weitere Verhandlungen mit dem Kreis aus, um die Ausbaupläne zu verändern und möglichst eine Kostenbeteiligung für eine neue Brücke zu erreichen.
Für die CDU Wettringen

Im April 2013

Werner Janning

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