CDU-Ratskandidaten im …

CDU-Ratskandidaten im Gespräch mit Gewerbetreibenden

Die CDU Wettringen hatte alle Gewerbetreibenden zu einem Meinungsaustausch in die Werkhalle der Firma Arntzen + Grailberger eingeladen. So waren viele Gewerbetreibende der persönlichen Einladung der CDU Wettringen zu diesem Gesprächsabend gefolgt. CDU-Vorsitzender Mathias Krümpel begrüßte Monika und Christoph Arntzen, die Ihre Werkhalle für die Veranstaltung zur Verfügung stellten und die Gewerbetreibenden aus Wettringen herzlich und betonte dabei, dass sie das Rückgrat der Gemeinde darstellten.

Einen guten Branchenmix aus mittelständischen Unternehmen würde das Gewerbegebiet in Wettringen heute auszeichnen. Die Stärkung dieses Mittelstandes, das wäre die politische Ausrichtung der CDU in Wettringen. Er wies darauf hin, das der Unternehmensbegriff schließlich beinhalten würde das Wort „unternehmen“ und das würden auch die Investitionen der letzten Jahre der Gewerbetreibenden in Wettringen ganz deutlich aufzeigen. Johannes Ehling moderierte die Veranstaltung und gab einen Überblick über das was getan wurde und über zukünftige Perspektiven in Wettringen. Er erläuterte die Zug-um-Zug- weitere Erschließung des Gewerbegebietes, den Bau der westlichen und östlichen Entlastungsstraßen als gute Zuwegung zum Gewerbegebiet, die vom Verkehr bereits gut angenommen werde. Nur die B 70 n trage aber, so Ehling, dauerhaft dazu bei, dass eine Entlastung für den Ortskern eintrete. Dann erst könne man über eine weitere Planung des Ortskernes und einen Rück/Umbau der jetzigen B 70 nachdenken. Die Bewältigung des demographischen Wandels und die damit verbundene städtebauliche Betrachtung des Ortes sind die zukünftigen Aufgaben der Gemeinde Wettringen. Es müsse weiterhin ein leistungsfähiger Einzelhandel vorrätig sein, ausreichende gebührenfreie Parkplätze vorhanden sein und es muss Ziel bleiben, gute Lebens- und Wohnbedingungen in Zukunft weiter zu behalten. Die Betriebe und Gewerbetreibenden als Motor einer Gemeinde – hierzu nannte Ehling ein ganz entscheidendes Kriterium – die niedrigen Gewerbesteuern in Wettringen – die niedrigsten im Regierungsbezirk Münster und unter den TOP 10 in NRW zu finden. Das die Betriebe und Gewerbetreibenden zu den Leistungsträgern der Gemeinde gehören, die einen Beitrag zur Schaffung von Arbeitsplätzen (z.Zt.1000 Arbeitsplätze im Gewerbegebiet) hier in Wettringen leisten, sei herauszuheben und auch durch die Zahlung von Gewerbesteuern die Wirtschaftskraft einer Gemeinde mitbestimmen würden, sei eine erfreuliche Tatsache, so Ehling in seinem Vortrag. In der anschließenden Fragen- und Diskussionsrunde nannte man aus Sicht der Gewerbetreibenden den Ortskern schon attraktiv, aber es gäbe doch einige „Schandflecke“ im Eingangsbereich der Gemeinde Wettringen. Bürgermeister Engelbert Rauen widersprach dem nicht, wies aber auf die vielen Gespräche der Gemeinde mit den betroffenen Eigentümern hin, dass diese Zustände zu beseitigen seien. Das dieses nicht geschehe, sei ärgerlich, so Rauen. Die Frage aus der Versammlung nach einem Rückbau der B 70, wenn die B 70 n gebaut würde, wurde vom Bürgermeister mit einem Blick auf die Rangfolge – erst der Bau der B 70 n – und dann die Frage des Um/Rückbaus der B 70 zu klären – beantwortet. Einig war man sich, dass auch weiterhin bei einem Rückbau der B 70 nach der Fertigstellung der B 70 n, der Ort durchlässig bleiben müsse. Außerdem müssten dann mehr Parkplätze im Ortskern vorgehalten werden. Die unbürokratische Hilfe der Gemeinde bei Gewerbeansiedlungen und Fragen wurde gelobt, wie auch die Frage gestellt, ob der Gewerbesteuerhebesatz nicht wieder sinken könne. Rauen wies auf eine Kontinuität bei den Gewerbesteuerhebesätzen hin. Nur so sei eine gewisse Verlässlichkeit zu gewährleisten, zumal die Gewerbesteuerhebesätze zu den niedrigsten gehörten. Rauen betonte nochmals, auch die Investition in den Campingplatz und in Haddorf, sei eine Investition in die Zukunft der Gemeinde. Er verwies auf die weitere Marschrichtung der Verwaltung und der CDU hin, weiterhin sparsam und vorsichtig zu wirtschaften, handlungsfähig zu bleiben, notwendige Investitionen anzupacken sowie Schulden gering zu halten.

Im August 2009

Norbert Kopper

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