CDU-Kandidaten … FC …

FC Vorwärts – den Sportverein in Wettringen – besuchten die Ratskandidaten der CDU

Der FC Vorwärts Wettringen feiert in diesen Tagen seinen 75. Geburtstag. Grund genug hatten die Ratskandidaten der CDU Wettringen also beim FC Vorwärts einmal vorbei zu schauen und einen Gedankenaustausch zu machen. Markus Hoffboll, Vorsitzender des Jugend- Kultur- und Sportausschusses begrüßte den Vorsitzenden des FC Vorwärts Wettringen Karl-Heinz Rehers, dem Geschäftsführer Reinhard Niehues und Herrn Alfons Ehling, die sich mit den Ratskandidaten der CDU im Jugendraum des Sportzentrums zum Gedankenaustausch eingefunden hatten. Hoffboll fand lobende Worte für einen Verein, der zu einem festen Bestandteil in Wettringen aus gesellschaftlicher und sportlicher Sicht gehöre. Markus Hoffboll lobte vor allem das ehrenamtliche Engagement, das diesen Sportverein FC Vorwärts in Wettringen auszeichne. Einen solchen Verein zu führen, bedeute immer wieder Menschen zu finden, die sich für die Jugend im sportlichen Bereich engagierten. Das dieses oft ein sehr schwieriges Unterfangen ist, verdeutlichte Vorsitzender Karl-Heinz Rehers den anwesenden Ratsmitgliedern. Der Sportverein habe zur Zeit 1544 Mitglieder, davon 702 Jugendliche, die im Verein Sport treiben. Diese Jugendlichen zu betreuen und zu trainieren in den verschiedensten Bereichen, wie Fußball, Handball, Tennis, Tischtennis, Karate und Gymnastik und Tanzen sei eine Herausforderung, die bisher durch die vielen ehrenamtlich Tätigen für den FC Vorwärts Wettringen geleistet werde. Diese Arbeit sei unbezahlbar. Man könne auch gar nicht so wie man wolle, wenn man nicht die vielen Mitglieder beachten würde, die hinter den Kulissen für den FC Vorwärts arbeiten. So lobte Rehers die gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wettringen, der rege Austausch von Informationen und das Umsetzen von verschiedenen Maßnahmen, die im Sportzentrum in den letzten Jahren vollzogen worden sind. Rehers lobte dabei auch den Bau der Gymnastikhalle, die an die bestehende Ludgerushalle angebaut wurde und heute mehr als ausgelastet ist. Das die Gymnastikhalle an dieser Stelle gebaut wurde, habe man der weitsichtigen Planung der CDU Ratsfraktion zu verdanken, die sich damals gegen eine Lösung über dem Jugendraum auf dem Sportgelände ausgesprochen habe. Rehers wagte auch einen Blick in die Zukunft. Er vertrat die Meinung, dass durch die Gemeinde Wettringen viel geschaffen worden ist. Er wünsche sich noch etwas Unterstützung bei der Platzpflege, etwa durch „rüstige Rentner“, die vielleicht Interesse hätten, sich hier noch mit einzubringen. Die Hallenkapazitäten seien aber allmählich am Ende angelangt, die Gymnastikhalle immer voll belegt, dem Fußball ständen 4 Plätze zur Verfügung. Mit Hilfe der Politik würde man jetzt auf den Kunstrasenplatz in 2011 hoffen. 23 Jugendmannschaften und 4 Seniorenmannschaften teilen sich im Trainings- und Spielbetrieb die 4 vorhandenen Plätze Rehers hofft, die Finanzierung des Kunstrasenplatzes mit Hilfe von privaten Spendengeldern, mit einem finanziellen Betrag der Gemeinde und einem Hauptsponsor in 2011 verwirklichen zu können. Alle Gönner und Freunde des Vereins können dabei symbolisch ein oder mehrere qm dieses Platzes zu einem Preis von 10,00 Euro Mindestbeitrag erwerben und so dem FC Vorwärts Wettringen mithelfen, die Finanzierung dieses Kunstrasenplatzes möglich zu machen. Bürgermeister Engelbert Rauen lobte ebenfalls das gute Miteinander von Sportverein und Gemeinde. Er wies noch einmal kurz auf die investiven Maßnahmen der letzten Jahre hin und sagte auch künftig Hilfe zu. Rauen vertrat die Meinung, dass es ein Glücksfall für die Gemeinde sei, das Sportzentrum an dieser Stelle zu haben. Durch die Konzentration von Schwimmhalle, Sporthallen und Sportplätzen könne man sich mit diesem Sportzentrum sehr wohl sehen lassen. Die investiven Maßnahmen, wie die kürzliche Erneuerung der Laufbahn um den Sportplatz, die Erneuerung der Toilettenanlagen am Sportplatz, der neu gestaltete Eingangsbereich, die Unterhaltungsmaßnahmen von 90.000 Euro jährlich im Sporthallenbereich, der zusätzliche Bau der Gymnastikhalle und der jährliche Zuschussbedarf von 180.000 Euro für die Schwimmhalle seien zu nennen, aber viele der Maßnahmen seien nicht leistbar, wenn sich der Sportverein nicht selber wie der FC Vorwärts mit einbrächte und mitgestalte. Rehers und Rauen bekräftigten noch einmal die Absicht, auch weiterhin miteinander zu arbeiten. Auch die CDU Wettringen möchte ihre Gesprächsbereitschaft und diesen Gedankenaustausch, wie er immer wieder schon von der CDU Wettringen praktiziert wurde, in Zukunft weiterführen.

Im August 2009

Norbert Kopper

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