Archiv der Kategorie: Aktuelles

Der Rat besichtigt die Villa Jordaan

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Der Rat besichtigt die Villa Jordaan

Die Ratsmitglieder hatten am Mittwoch, 06.07.2016 die Gelegenheit zur Besichtigung der Villa Jordaan. Bürgermeister Berthold Bültgerds hatte das Treffen der Ratsmitglieder mit Mitgliedern des Stiftungsvorstandes und der für die Sanierung der Villa verantwortlichen Architektin arrangiert.

Nach der Begrüßung durch Berthold Bültgerds gab Franz-Josef Melis vom Stiftungsvorstand einige interessante Informationen zur Entstehung der Villa und deren Nutzung bis zum heutigen Tage.

Im Folgenden gab die für die Sanierung und Umbau der Villa zuständige Architektin einen Abriss über den aktuellen Gebäudezustand und die für die Sanierung und den Einbau eines neuen Treppenhauses erforderlichen Maßnahmen.

Wie die Anwesenden erfuhren, ist die Uni Münster seit vielen Jahren und noch bis 2030 Pächterin und Nutzerin der Villa. In 2013 hatte der Kreis Steinfurt die Nutzung der oberen Etagen aus Gründen des Brandschutzes untersagt.  Bis dahin dienten diese Räume den Seminarteilnehmern als Übernachtungsmöglichkeit.

Wegen der nun sehr eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten wurde die Villa kaum mehr genutzt, die Villa verfiel zusehends. Wasserschäden und Brandschutzbestimmungen  machen nun eine grundlegende Sanierungen und Umbauarbeiten erforderlich.

Für diese Maßnahmen stehen nun etwa 600.000 Euro zur Verfügung. Die Bewilligungsbescheide der verschiedenen Mittelgeber liegen vor, die Baugenehmigung des Kreises Steinfurt ist erteilt und die einzelnen Gewerke wurden inzwischen ausgeschrieben. Die Stiftung und die bauleitende Architektin hoffen sehr, dass die Arbeiten nach den Sommerferien beginnen können.

Die Architektin kündigte an, dass die Sanierung und der Umbau im Sommer 2017 abgeschlossen sein könnten.

Danach konnten alle Anwesenden die Villa von unten bis oben besichtigen und sich einen Überblick über den baulichen Zustand der Villa verschaffen. In den einzelnen Räumen gaben die Architektin und die Stiftungsvorstände immer wieder zusätzliche und nützliche Informationen.

Im Anschluss bedankte Bürgermeister Berthold Bültgerds den Hausherren und der Architektin mit kleinen Präsenten und der Hoffnung, dass man sich in einem Jahr an gleichen Stelle von den Fortschritten überzeugen kann.

Hermann-Josef Schmees

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Sommer-Rad-Tour der CDU

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Sommer-Rad-Tour der CDU Ortsunion

Allen Wetterprognosen zum Trotz haben sich einige Mitglieder der CDU Ortsunion auf die diesjährige Sommer-Rad-Tour begeben.

Vom Rathausvorplatz ging es über die Bergstraße zur Bilker Straße und zum Gewerbegebiet. BM Berthold Bültgerds versorgte die Mitfahrer mit aktuellen Informationen und beantwortete die Fragen der mitgefahrenen CDU-Mitglieder.

Vom Gewerbegebiet ging es schließlich weiter über das Andorf und den Tie-Esch ins Strönfeld. Dort wurde eine WEA besichtigt. Josef Hartmann gab dort viele interessante Infos. Der eine oder andere Mitfahrer wäre gerne mit dem Aufzug in die Gondel gefahren, aus sicherheitstechnischen Gründen war das aber nicht möglich.

Von der WEA ging es weiter zu den Sporthallen ins Sportzentrum. Dort informierte der Vorsitzende des Bauausschusses über bereits abgeschlossene und noch anstehende Investitionsmaßnahmen.

Zum Schluss ging es noch zum Albert-Schweitzer-Platz. Dort fand die Sommerradtour mit kühlen Getränken, leckerem Grillfleisch und dem besonderen Dank des CDU-Vorsitzenden Martin Wissing an die beiden Organisatoren Markus Heine-Hüntemann und Engelbert Rauen ihren gemütlichen Abschluss.

Hermann-Josef Schmees

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Fraktionsbericht Juni 2016

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Bericht aus der CDU Fraktion Wettringen vom 22.06.2016

Nach Vorlage des Jahresabschlusses 2015 der Gemeinde zeigen sich die CDU-Politiker höchst zufrieden mit der finanziellen Situation. Erneut wurde ein Haushaltsjahr mit einem ordentlichen finanziellen Überschuss erreicht, worin sich eine solide, gut geplante Politik ohne finanzielle Risiken widerspiegelt. Die gute Gesamtsituation in unserer Gemeinde ist ein tragendes Fundament um unsere vorausschauende Politik weiterführen zu können, äußerte sich CDU-Fraktionschef Markus Hoffboll auf der Sitzung. Auch die gute Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung ist nicht selbstverständlich und trägt zum guten Ergebnis bei, so Hoffboll in seinen weiteren Ausführungen.

Bezüglich des neuen Wohnbaugebietes „Albert-Schweitzer-Sportplatz“ spricht sich die CDU für den Ausbau einer Asphaltstraße aus. Diese Ausbauvariante ist langfristig weniger anfällig und geräuschärmer erläuterte CDU-Chef Martin Wissing. Durch entsprechende Anordnung der Bäume und öffentlichen Parkplätze sollen die neuen Grundstückseigentümer die Möglichkeit erhalten, von zwei denkbaren Zufahrten auf das Grundstück zu gelangen. Die öffentliche Anhörung zur Änderung des Bebauungsplans Nr.24 und die ausgearbeiteten Abwägungsvorschläge wurden diskutiert und anerkannt

Das durch das neue Baugebiet verloren gegangene Rasenspielfeld soll im Sportzentrum ersetzt werden. Nach Abstimmung mit dem Sportverein kommt die CDU-Fraktion zu dem Entschluss sich für 2 Spielfelder mit innenliegendem Verbindungsweg auszusprechen. Trotz hoher Kosten für die Umgestaltung, wird so eine hohe Flexibilität der Nutzung durch die Sportler gewährleistet. In diesem Zusammenhang befürwortet die CDU-Fraktion die Aufstellung des Bebauungsplans Nr.40 „Erweiterung des Sportgeländes“.

Die Fortschreibung des Abwasserbeseitigungskonzeptes begrüßt die CDU. Die punktuell durchzuführenden Maßnahmen in den kommenden Jahren werden unser jetzt schon sehr gutes Kanalnetz weiter optimieren, stellt CDU Vorsitzender Wissing heraus. Die zurzeit immer öfter vorkommenden „Starkregenereignisse“ beunruhigen viele Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde, und dem müssen wir mit gezielten Baumaßnahmen entgegenwirken, waren sich die CDU-Politiker einig.

Norbert Müther

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Fraktionsbericht der CDU vom 27.04.2016

Rothenberger Straße
Fraktionsbericht vom 27.04.2016

Erneut setzten sich die CDU-Politiker mit Erneuerungsmaßnahmen von Gemeindestraßen und –brücken auf ihrer letzten Fraktionssitzung auseinander.

CDU-Chef Wissing sprach sich für eine kritische Prüfung der Kosten für die Grundsanierung der Haddorfer Straße aus. Das Planungsbüro pbh hätte zwar ein anzuerkennendes Ausbaukonzept vorgestellt, jedoch sollten die Einsparmöglichkeiten auch durch Prüfung anderer Fördermaßnahmen abgefragt werden. Möglichkeiten der Kostensenkung seien unter anderem durch die Prüfung der Umgestaltung der Bushaltestellen gegeben. Desweiteren wurde über die Verbesserung der Tragfähigkeit der Vechtebrücke im Vollenbrok beraten. Hier wird das Sanierungskonzept anerkannt um die immer größer werdenden Belastungen gerecht zu werden. Eine zeitnahe Umsetzung der Sanierung wird von der CDU-Fraktion unterstützt.

Zu den verkehrslenkenden Maßnahmen auf der Rothenberger Straße spricht sich die CDU für eine Beantragung eines LKW-Verbots von der Einmündung Bahnhofstraße bis zur Einmündung in den Prozessionsweg aus. Des weiteren soll durch Geschwindigkeits-messungen und Verkehrszählungen überprüft werden, inwieweit die Beschilderung Beachtung findet. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sollen als Grundlage für weitere Gespräche bezüglich Fahrbahnummarkierungen oder Geschwindigkeitsbegrenzungen dienen.

Die CDU sieht es als notwendig an, durch die Ausweisung des neuen Baugebietes am Albert Schweitzer Platz Kanalbaumaßnahmen auf der Friedhofstraße und der alten Friedhofstraße durchzuführen. Die veralteten Rohre müssen erneuert und in ihrem Durchmesser vergrößert werden. Durch die Erschließung des Baugebietes müssen zusätzliche Regenmengen abgeleitet werden, wodurch es zu einer Überlastung der Regenwasserkanäle kommen könnte, erläuterte Fraktionschef Hofboll in der Sitzung. Eine Sanierung der Straßenoberflächen soll frühestens nach diesen Maßnahmen erfolgen.

Anerkennung findet auch das Plankonzept für das Wohngemeinschaftshaus auf dem Grundstück der ehemaligen Albert-Schweitzer-Schule. Auf die demographische Entwicklung müssen wir rechtzeitig reagieren und dem Wunsch älterer Menschen auf ein selbstbestimmtes Leben im Alter entsprechen, waren sich die CDU-Politiker einig. Durch den  Pflegedienst Leusbrock kann eine gute Versorgung und Pflege bedürftiger Menschen in Wettringen erreicht werden.

Norbert Müther

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Generalversammlung der CDU

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Generalversammlung der CDU Wettringen

Die Generalversammlung der CDU-Ortsunion stand ganz im Zeichen der Kommunalpolitik. Diesmal hatte man auf Besuch aus der Landes- und Bundespolitik verzichtet und ließ die Kommunalpolitiker zu Wort kommen. Martin Wissing, CDU-Vorsitzender begrüßte die Mitglieder und hieß alle herzlich willkommen. Dann wurde zügig die Tagesordnung abgearbeitet. Klaus-Peter Janning ließ in seinem Geschäftsbericht die Veranstaltungen und Termine der CDU aus dem abgelaufenen Geschäftsjahr Revue passieren, Hermann-Josef Schmees stellte den Kassenbericht vor und die Kassenprüfer Andreas Stieger und Frank Strecke hatten keine Beanstandungen an der Kassenführung festgestellt. Der Vorstand der CDU Wettringen wurde einstimmig entlastet. Bei der diesjährigen Jubilarehrung wurde Rainer Koers in Abwesenheit für 25 Jahre CDU-Mitgliedschaft geehrt und die Versammlung gedachte in einer kurzen Schweigeminute der Verstorbenen der CDU-Ortsunion. Wahlen zum Vorstand standen in diesem Jahr nicht an und man befasste sich einzig allein mit der Wahl von 4 Delegierten und Ersatzdelegierten zum kommenden Kreisparteitag. Entsendet werden von der CDU-Ortsunion Engelbert Rauen, Ramona Burnecke, Werner Janning, Klaus-Peter Janning. Ersatzdelegierte sind Petra Pels, Ralf Schultealbert und Markus Heine-Hüntemann. Es folgten die Reden der einzelnen Referenten. Zunächst sprach Bürgermeister Berthold Bültgerds sein Grußwort. In seinem Vortrag ging er auf die kommunalpolitischen Entscheidungen und Projekte in Wettringen ein und betonte die gute Zusammenarbeit mit Verwaltung und Gemeinderat. Er gab einen Überblick über das neue Baugebiet „Albert-Schweitzer-Sportplatz“ mit 24 Baugrundstücken und dem neu geplanten Wohngemeinschaftshaus, das der Pflegedienst Leusbrock errichtet. Die OGS wird dann im Schulzentrum neue Räume bekommen. Der Dorfplatz soll noch attraktiver werden. Erste Fördermittelanträge wurden hierfür gestellt. Er ging in seiner Rede auch auf die Problematik der Erweiterung des DOC Ochtrups ein und wies darauf hin, dass die umliegenden Gemeinden und Städte hier in einem Boot die Entwicklung problematisch für den örtlichen Einzelhandel in den Kommunen sehen.
In der Flüchtlingshilfe sei es gelungen, dezentrale Unterbringungsmöglichkeiten zu schaffen durch den Ankauf von gebrauchten Immobilien in Wettringen. Eine Teilzeitstelle mit Frau Goltsch wurde als Nahtstelle in der Flüchtlingshilfe jetzt neu geschaffen. Es wird auch weiter in der Gemeinde darauf geachtet, dass sparsam und solide gewirtschaftet wird. So sei erfreulich, dass man seitens der Gemeinde Wettringen einen Überschuss von ca. 800.000 Euro erwirtschaftet hat und die Gemeinde zur Zeit gut aufgestellt sei. Markus Hoffboll, CDU-Fraktionsvorsitzender ging in seiner Rede auf die CDU-Arbeit im Gemeinderat ein. (s. – Rede Markus Hoffboll). Kreistagsmitglied Werner Janning nutzte die Gelegenheit aus der Kreistagspolitik zu berichten. Die Themen waren die Krankenhausfinanzierung im Kreisgebiet, hier ging es um das Borghorster Marienhospital, dass durch das UKM übernommen werden soll, der FMO als Dauerthema im Kreis, der Investitionen im Kreishaus (Renovierung des Sitzungssaales) und um den Kreishaushalt. Martin Wissing gab am Ende der Versammlung noch einige Termine bekannt. Am 24.06.2016 soll eine Fahrradtour der CDU Wettringen stattfinden. Ebenfalls am 18./oder am 25.08.2016 wird geradelt. Die Termine und Zeiten werden rechtzeitig über die Presse bekanntgegeben. Am 14.09.2016 wird Karl-Josef Laumann nach Wettringen kommen.

Norbert Kopper

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Jens Spahn bei der CDU Senioren-Union

Jens Spahn: Beste Rahmenbedingungen wie nie zuvor

Wettringen – Seit 14 Jahren vertritt er den Wahlkreis Steinfurt / Borken im Deutschen Bundestag, seit fast einem Jahr ist er Mitglied der Bunderegierung als Staatssekretär im Finanzministerium: Jens Spahn kam auf Einladung der Seniorenunion ins Wettringer Heimathaus, wo ihn die Vorsitzende Marianne Horstmann herzlich im voll besetzten Haus begrüßen konnte.

In einem kurzen Vortrag stellte Spahn fest, dass es den meisten Menschen in Deutschland noch nie zu vor so gut gegangen sei wie heute. Deutschland habe die höchste Beschäftigtenzahl, so gut wie keine Jugendarbeitslosigkeit, einen Bundeshaushalt, der 2015 mit einem Überschuss abgeschlossen hat, keine Inflation und ein Sozialsystem, wie es kaum in einem anderen Land zu finden sei. Die Bundesrepublik sei gegenwärtig das beliebteste Land mit großem Ansehen in der ganzen Welt – 70 Jahre nach dem Ende des 2. Weltkrieges. Der Bund und alle öffentlichen Haushalte profitierten von den niedrigen Zinsen, aber dies sei ein großer Nachteil für die Sparer auch gerade für jene, die im Alter von den Erträgen ihrer Ersparnisse leben müssen. Er selbst sehe die Niedrigzinspolitik der EZB als sehr problematisch an.

Natürlich kam auch die Flüchtlingspolitik zur Sprache. Spahn betonte – wie in zahlreichen Fernseh-Talkrunden, an denen er teilgenommen hat – dass dies nur auf europäischer Ebene lösbar ist. Europa müsse gemeinsam die Außengrenzen schützen und eine gemeinsame Außenpolitik betreiben. Die Integration der Flüchtlinge sei eine große Herausforderung für Deutschland. Hier werde sehr gute ehrenamtliche Arbeit geleistet. Er räumte ein, dass der Staat nicht gut vorbereitet war auf die große Anzahl der Flüchtlinge im letzten Jahr, aber inzwischen sei viel geschehen um eine zeitnahe Registrierung und eine konsequentere Abschiebung bei abgelehnten Asylanträgen durchzusetzen. Er forderte, dass die Flüchtlinge auch zur Integration bereit seien und die deutsche Sprache erlernen müssen. Mit der AFD müsse man sich inhaltlich auseinandersetzen, dann werde deutlich, dass diese Gruppe keine Lösungen für die Probleme in Deutschland habe und nur als Protestpartei Erfolge erzielen konnte.

Ein zunehmendes Problem in NRW sei die Steigerung der Hauseinbrüche und die zu geringe Aufklärungsquote. Hier müsse der Staat mehr tun, damit die Menschen sich sicher fühlen können und Einbrecher gefasst und bestraft werden. Die diskussionsfreudigen Teilnehmer stellten Fragen zu vielen Themen der Politik. Jens Spahn ging auf alle Fragen sehr sachkundig ein und machte deutlich, wie wichtig ihm der Kontakt mit den Menschen in seinem Wahlkreis ist.

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Martin Wissing Rede zur GV

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Martin Wissing Rede zur Generalversammlung

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

im Hinblick auf die nachfolgenden Redner möchte ich jetzt nichts vorwegnehmen und mich kurz auf die Ziele der CDU-Wettringen konzentrieren.

Die CDU-Wettringen wird sich weiterhin für einen soliden Haushalt der Gemeinde Wettringen einsetzen. Hier möchte ich nur erwähnen, dass die Verwaltung im Zusammenspiel mit dem Rat und letztlich Dank auch der Mehrheitsfraktion ganze Arbeit geleistet hat und die letzten Jahresabschlüsse deutlich positiv abgeschlossen wurden. Dieses ist aufgrund der immer wieder ändernden Spielregeln und Mittelverteilung aus Bund und Land nicht selbstverständlich. Wir wollen uns auch zukünftig für gute Rahmenbedingungen für die wirtschaftliche Entwicklung unseres Ortes, für die Neuansiedlung von Gewerbebetrieben, Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzen.

Weiterhin wollen wir uns aufgrund der veränderten Einzelhandelsstrukturen in unseren Nachbargemeinden und Städten, hier meinen wir die Erweiterung des EOC zum FOC bzw. zum DOC in der Stadt Ochtrup und der Neubau der Ems Gallerie in der Stadt Rheine aber auch das verstärkte Kaufverhalten jeden Einzelnen im Internet Ebay, Amazon etc. lässt grüßen für die Stärkung des örtlichen Einzelhandels einsetzen.

Wir sind der Meinung, dass der Ortskern in den letzten Jahren aufgrund Neubau der vieles mehr deutlich an Attraktivität gewonnen hat, aber hier auch noch ein paar Akzentpunkte im Bereich des Dorfplatzes und des Rathauses gesetzt werden dürfen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist der Erhalt des Schulstandortes. Aufgrund des nicht Zustandekommens der Sekundarschule mit der Gemeinde Neuenkirchen gilt es auszuloten, wie wir  den Standort  sichern können. Denn für das Wachstum unsere Gemeinde bzw. Erhalt der Strukturen ist der Schulstandort wichtig.

Ebenso wichtig ist aber auch die Schaffung und Vorhaltung von attraktiven Baugrundstücken. Dass hier weiterhin Handlungsbedarf besteht, haben wir zuletzt beim zügigen Verkauf der Grundstücke und anschließender Bebauung der Grundstücke im Bereich der Baugebiete Surenkamp und Dörper Kämpe (Geschwister-Scholl-Straße) gesehen.

Junge Familien aber auch die ältere Generation haben sich bewusst für Wettringen entschieden, bauen hier und setzen hier auf das gute Miteinander, auf die gute Infrastruktur und die Vielzahl an Sport-, Freizeit-  und Kulturangeboten. Wir wissen, dass diese Angebote nur aufrechterhalten werden können, durch die Vielzahl der engagierten Bürger. Daher wollen  wir als CDU in Wettringen das Ehrenamt fördern und stärken.

Damit sich weiterhin Jung und Alt in Wettringen niederlassen können, muss es uns gelingen unter Berücksichtigung der Umstände das Bauerwartungsland zukünftig knapp wird, Baugebiete auszuweisen und dabei eine innerörtliche Verdichtung vorzunehmen.

Wettringen ist stark von der Landwirtschaft geprägt. Aufgrund des momentanen Wandels und der derzeitigen Preispolitik der großen Handelskonzerne Edeka, Lidl, Aldi etc. ist es nicht mehr selbstverständlich von  dem Ertrag in einem landwirtschaftlichen Betrieb zu leben. Viele Vollbetriebslandwirte sind zu Nebenerwerbslandwirte geworden. Die CDU-Wettringen wird sich weiterhin für die Belange und den Erhalt der Landwirtschaft vor Ort einsetzen.

Ein weiteres ganz wichtiges Thema ist die Aufnahme und Integration der Flüchtlinge in unsere Gemeinschaft. Die CDU-Wettringen unterstützt den eingeschlagenen Weg der Verwaltung in Bezug auf die Unterbringung in Wohnungen statt Container. Dazu werden von der Gemeinde Wettringen Wohnungen angemietet oder wenn es die wirtschaftliche Situation zu lässt werden auch einzelne Gebäude gekauft. Aber  nicht nur die Unterbringung der Flüchtlinge in unserer Gemeinde ist eine Mammutaufgabe an sich sondern auch die Aufnahme und Integration. Ein ausdrücklicher Dank gebührt hier den vielen ehrenamtlichen Helfern.

Zum Schluss möchte ich ein paar Worte zur Statistik der Ortsunion sagen:

Die CDU Wettringen hat momentan 141 Mitglieder. Davon sind 113 Männer und 28 Frauen. Wir hatten im vergangen Zeitraum vom 06.05.2015 bis heute 4 Austritte, 1 Mitglied ist verstorben und 3 Mitglieder konnten  neu dazu gewonnen werden. Der momentane Altersdurchschnitt liegt bei 59 Jahren.

Ganz zum Schluss möchte ich mich für die gute Zusammenarbeit im Vorstand, in der Fraktion und ins besondere bei unserem Bürgermeister Berthold Bültgerds bedanken.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Martin Wissing

(CDU-Vorsitzender)

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Markus Hoffboll Rede zur GV

Wahlbezirk 10_Markus Hoffboll
CDU-Vollversammlung Mittwoch, 20. April 2016

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Parteifreunde,

als ich das letzte mal hier stand, war ich noch Fraktionsvorsitzender und erster Vorsitzender unserer CDU-Ortsunion. Jetzt bin ich „nur“ noch Fraktions­vor­sit­zen­der. Denn ich finde es nach wie vor gut und richtig, dass wir die Aufgaben auf mehrere Schultern verteilt haben. An dieser Stelle möchte ich mich mal ganz herzlich bei allen Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit bedanken.

Rückblickend auf das Jahr 2015 war die Bürgermeisterwahl schon das herausragende Ereignis. Als gemeinsamer Kandidat erhielt B. Bültgerds über 96% der Stimmen. Das ist schon beachtlich. Dabei kamen die meisten Stimmen wahrscheinlich von uns.

Aus meiner Sicht hatten wir einen nahtlosen Übergang von einem BM zum anderen und als erste Themen hätte man sich durchaus leichtere vorstellen können. Die Unterbringung der Flüchtlinge und der zweite Versuch zur Rettung unserer weiterführenden Schule waren schon echte Mammutaufgaben. Das eine haben wir aus Sicht der Politik gut in den Griff bekommen, das andere leider nicht.

Die Verwaltung hat riesige Anstrengungen unternommen, allen Flüchtlingen eine gute Unterkunft zu bieten. Vielen, vielen Dank dafür.

Dazu musste u.a. dringend notwendiger Wohnraum angeschafft werden. Seitens der Politik fanden wir es aber besser, Gebäude zu kaufen als anzumieten. Und so haben wir einer Finanzierung von 500 T€ zugestimmt. Ehrlich gesagt, hatte ich erst etwas Bauchschmerzen, wollten wir doch eigentlich Schulden abbauen. Denn eine gesunde Finanzpolitik bleibt nach wie vor das Fundament, auf dem wir bauen wollen.

Falls die Gebäude aber nicht mehr gebraucht werden sollten, können wir sie auch wieder vermarkten.

Zum Thema Schule fand ich Schade, dass trotz aller Bemühungen seitens des Bürgermeisters und der einstimmigen Beschlüsse und Unterstützung des Rats, die Hürden Stück für Stück höher gelegt wurden: erst sollten es 40 Anmeldungen sein, dann 50 und dann 50 aus dem eigenen Ort. Und unverständlicherweise im Folgejahr wieder nur 40 und dann sei es sogar egal, woher die Kinder kommen. Diese Regelung versteh‘ mal einer. Die dürftige Unterstützung der Bezirksregierung aus Münster hat im Nachhinein schon etwas ‘‘Geschmäckle“. Aber wir haben das Thema noch nicht ganz ad acta gelegt. Vielleicht fällt uns noch was ein. Unser Appell in Richtung Landesregierung ist deshalb, alles dafür zu tun und zu regeln, dass in Kommunen unter 10.000 Einwohnern die Schullandschaft erhalten bleibt und nicht komplett ausstirbt. Denn eine weiterführende Schule ist immens wichtig für ein Dorf wie unser.

Und dass uns unsere Schule wichtig ist, sieht man auch an den anstehenden Baumaßnahmen. So werden neue Fenster (als 4. Bauabschnitt) eingebaut. Für die Entwicklung der Inklusionsaufgabe gibt es einen Aufzug und neue Toilettenanlagen im Eingangsbereich. Ferner wird ein Teilbereich eines großen Klassenzimmers durch eine schalldichte Glasfront abgetrennt. So können die Kinder konzentriert lernen und befinden sich dennoch in ihrem Klassenverband.

Jetzt möchte ich ein paar Sätze zu den aktuellen Themen in den einzelnen Ausschüssen sagen:

Die spannendsten Themen im BPA sind das neue Baugebiet A-Sch-Platz, der neue Ersatzsportplatz, der auch im JKSA behandelt wird, sowie die Sanierung verschiedenster Straßen.

Es ist schon wichtig, daß wir wieder ein Baugebiet mit 24 Bauplätzen ausweisen können. Auf der aktuellen Liste stehen im Moment ca. 60 Anfragen, wobei allerdings nicht jeder sofort bauen möchte und auch nicht jeder aus Wettringen kommt. Wichtig ist uns, dass der Sportverein nicht lange ohne einen Ersatzplatz bleibt. Zur Zeit laufen entsprechende Gespräche, so daß wir ganz guter Dinge sein können. Im Zuge des Bauleitverfahrens haben wir uns auch mit dem angrenzenden Parkplatz beschäftigt. Auch hier konnten die betroffenen Anwohner ihre Anmerkungen und Sorgen kundtun. Letztendlich stehen Kosten und Nutzen aber in keinem guten Verhältnis, so dass nur eine kleine Aufhübschung des Parkplatzes geplant ist.

Die Instandsetzung von Wirtschaftswegen wird schon seit Jahren erfolgreich praktiziert. Doch irgendwann sind auch die innerörtlichen Straßen dran. Leider greift hier das kommunale Abgabengesetz, dass besagt, dass ab einem bestimmten Sanierungsgrad die jeweiligen Anwohner finanziell zu beteiligen sind. Bzgl. der Sanierung heißt das aber auch, daß die Maßnahmen umso teurer werden, je länger wir warten und je größer die Schäden sind. Dazu werden die einzelnen Straßen in verschiedene Schadensklassen eingeteilt. Wir wollen und müssen uns hier sehr vorsichtig und diplomatisch herantasten, denn wir wollen die Bürger natürlich nicht einfach so ins Portemonnaie packen. Wir werden die Bürger befragen, an den Diskussionen beteiligen und anhören. Ich hoffe, daß wir dann gemeinsam gute Lösungen finden.

In der letzten Sitzung des Umwelt- und Agrarausschusses ging es um die Wasserrahmenrichtlinie (also die Verbesserung unsere Flüsse und Seen) sowie um einige Bäume und Pfanzbeete im öffentlichen Verkehrsbereich. Um hier größeren Wurzelschäden vorzubeugen, müssen einige Bäume ausgetauscht werden.

Im letzten Jugend-Sport-und-Kulturausschuss ging es um eine weitere finanzielle Unterstützung von investiven Maßnahmen in den einzelnen Jugendabteilungen unserer Vereine. Es ist schon wichtig und sinnvoll, die vielerorts ehrenamtliche Arbeit entsprechend zu unterstützen und zu fördern.

Zum Schluss möchte ich noch kurz unseren neu gestalteten Dorfplatz ansprechen: hier wünschen wir uns noch weitere pflanzliche Verschönerungen sowie die Ansiedlung eines „richtigen“ Cafés mit schönen Sitzmöglichkeiten.

Die Ansiedlung eines Drogeriemarktes bleibt sicherlich noch ein Dauerthema, solange bis die großen Ketten auch in Orte mit weniger als 10.000 Einwohnern kommen.

Und ein Thema hätte ich schon beinahe vergessen: unsere beiden Bürgerwindparks. Nachdem der Park in der Brechte schon die Beteiligung abgeschlossen hat, kann man im Strönfeld noch zeichnen. Die Gemeinde beteiligt sich an beiden Parks mit eher kleineren Beträgen, um so die Entwicklung verfolgen zu können und nahe am Ball bleiben zu können. Ich denke, das ist eine erfreuliche Entwicklung zum Thema Energie.

Gibt’s Fragen aus dem Publikum? Ansonsten würde ich das Wort wieder an Martin geben und wir können gemeinsam diskutieren.

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Themen aus NRW Integration / NRW Schlußlichtbilanz

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Die CDU zeigt sich bürgernah

CDU Fraktion zeigt sich bürgernah!

“Wir wollen eine bürgernahe Politik betreiben,” das war eine der Kernaussagen auf der letzten Fraktionssitzung der CDU Wettringen durch Fraktionsvorsitzenden Markus Hoffboll. Unter anderem wurden zwei wesentliche Punkte zur Vorbereitung der kommenden Ratssitzung beraten und in beiden Punkten ging es auch darum, Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde bei der Entscheidungsfindung mit ins Boot zu holen. Zum einen ging es um die Planungsvarianten des neuen Baugebietes “Am Albert-Schweitzer-Sportplatz”. Zu diesem Punkt waren betroffene Anlieger eingeladen, um ihre Ideen und Bedenken zu äußern und nach einer gemeinsamen Lösung zu suchen. Den Anwohnern ging es in erster Linie um die Beibehaltung der Zufahrten zu ihren Grundstücken, zum anderen um die Beibehaltung der Anzahl der Parkplätze auf dem angrenzenden Parkplatz. CDU-Chef Martin Wissing stellt auch in seiner Funktion als Bau- und Planungsausschussvorsitzender eine Optimierung der Planungsvarianten vor. Er brachte in seinen Überlegungen eine Verschiebung der Straße innerhalb des Baugebietes, sowie eine leichte Verschiebung der Baugrenze zum Parkplatz ein. Durch diese Variante lassen sich nun 24 Baugrundstücke realisieren. Auch die Belange der Anwohner können in dieser Variante berücksichtigt werden, so dass die Zufahrten und Stellplätze erhalten bleiben, erläuterte Wissing in seinen Ausführungen. Die CDU-Fraktion zeigte sich einstimmig überzeugt dieser Variante zu folgen.
Im zweiten wesentlichen Punkt der Diskussionen ging es um die Sanierung der Gemeindestraßen. In diesem Jahr sollen noch keine Straßen saniert werden, bei denen eine beitragspflichtige Bürgerbeteiligung notwendig ist. Es soll eine parteiübergreifende Straßenbaukommission eingesetzt werden, die eine Auswahl der zu sanierenden bzw. auszubauenden Straßen vorschlägt und die Zustandsklassen auch in Abhängigkeit der Nutzung prüft. Hierzu ist eine genaue Kostenaufstellung der betroffenen Maßnahme notwendig, äußerte CDU-Vorsitzender Wissing. Die CDU-Fraktion ist sich darüber einig, dass die betroffenen Anlieger der Straßen, die eine grundlegende Erneuerung bedürfen, über die geplanten Maßnahmen und die damit verbundenen Beiträge umfassend zu informieren und anzuhören sind.
Norbert Müther

 

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